british american tobacco germany - Herstellung



FAQs

 

Question

Könnte ein Verbot von Zusatzstoffen die Abhängigkeit von Tabak verringern?

Answer

In Deutschland werden Zusatzstoffe bei 95 Prozent aller Tabakprodukte eingesetzt. Zusatzstoffe werden zum einem im Herstellungsprozess (z.B. Feuchthaltemittel) oder zur Erzielung eines bestimmten Geschmacks- oder Geruchsmusters (Aromen) verwendet.

Bisher gibt es keinen wissenschaftlich fundierten Beweis, dass den Tabakgeschmack charakterisierende Aromen die Attraktivität von Zigaretten durch einen „besseren“ Geschmack erhöhen und dadurch suchtfördernd wirken. Sie erleichtern weder den Einstieg in den Tabakkonsum noch erschweren sie es, mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Einschätzung wird auch von einer wissenschaftlichen Expertengruppe der Europäischen Kommission (Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks, kurz SCENIHR) bestätigt: Es kann kein Zusatzstoff identifiziert werden, der für sich selber eine süchtig machende Wirkung besitzt und es gibt keine Anhaltspunkte für eine Verstärkung der süchtig machenden Wirkung von Nikotin durch Zusatzstoffe. Den Link zur Stellungnahme finden Sie hier.

Die Zusatzstoffe, die in Produkten von British American Tobacco verwendet werden, erhöhen die Gesundheitsrisiken des Tabaks nicht. Dem Verbraucher wird aber durch ein Verbot suggeriert, dass Tabakwaren ohne Zusatzstoffe, d.h. ohne Aromen, weniger schädlich sind. Diese Fehlinformation der Verbraucher trägt nicht zu einer Senkung der Raucherquoten bei. British American Tobacco Germany weist daher bei allen zusatzstofffreien Tabakprodukten darauf hin, dass es sich bei ihnen nicht um risikoärmere Produkte handelt.


 

Question

Sind die Raucherquoten geringer in den Ländern, in denen vorrangig zusatzstofffreie Zigaretten angeboten werden?

Answer

Nein. Die Raucherquoten unterscheiden sich nicht zwischen den Ländern, in denen vorrangig zusatzstofffreie Zigaretten angeboten werden und denen, die mehrheitlich von Tabakwaren mit Zusatzstoffen bedient werden. Ein direkter Vergleich zwischen Kanada, einem Markt, auf dem es vornehmlich zusatzstofffreie Zigaretten gibt, und den USA, ein Markt, der vor allem durch Zigaretten mit Zusatzstoffen bedient wird, zeigt dies. Wissenschaftliche Studien, die von unabhängigen Instituten auf Basis der Daten der Weltgesundheitsorganisation zu diesem Thema erarbeitet wurden, belegen diese Aussage.

Quellen

Mulligan C, Report comparing smoking prevalence rates in the US (American blend cigarette market) and Canada (Virginia cigarette market) - Young People’s Health in Context. Health Behaviour in School-aged Children (HBSC) Study: International Report from the 2001/2002 Survey. Eds. Currie C, et al., 2004

Sanmartin C et al. (2004) Joint Canada/United States Survey of Health, 2002-03. Statistics Canada and the National Center for Health Statistics, Ottawa, ON.


 

Question

Könnte ein Verbot von Slim bzw. Superslim Zigaretten dazu beitragen, dass weniger Menschen die Entscheidung treffen, zu rauchen?

Answer

Nein. Ein standardisiertes Zigarettenformat spielt für den Raucheinstieg keine Rolle. Wissenschaftliche Studien und auch der Eurobarometer der EU-Kommission zeigen eindeutig, dass der Konsumeinstieg vielmehr von einer Vielzahl sozioökonomischer Faktoren beeinflusst wird. Eine Attraktivitätssteigerung von dünnen Zigaretten ist nicht bewiesen. Das Format der Zigarette, also deren räumliche Dimensionierung, stellt lediglich eine Möglichkeit für die Hersteller dar, das eigene Produktportfolio für den Konsumenten zu differenzieren. Die mit dem Tabakkonsum verbundenen Gesundheitsrisiken existieren unabhängig von Durchmesser und Form einer Zigarette. Ein Verbot von Superslim Zigaretten ist daher nicht zielführend.


Letzte Aktualisierung der Seite: 04/09/2014 15:05:10 GMT