british american tobacco germany - E-Zigarette



British American Tobacco misst der Entwicklung innovativer Tabak- und Nikotinprodukte große strategische Bedeutung bei und sieht darin eine logische Konsequenz des Anspruchs zur Risikoreduzierung.

Was ist eine E-Zigarette?

Eine E-Zigarette (elektrische oder elektronische Zigarette) ist ein Gerät zur Verdampfung einer nikotinfreien oder nikotinhaltigen Flüssigkeit, des sogenannten E-Liquids. Sie bietet Rauchern die Möglichkeit, auf ein alternatives, tabakfreies Produkt umzusteigen, ohne auf den Nikotinkonsum verzichten zu müssen.

Grundsätzlich lassen sich verschiedene Typen von E-Zigaretten unterscheiden:

  • Einweg-E-Zigaretten, die nach der Benutzung entsorgt werden
  • Systeme mit austauschbaren Liquid-Kartuschen (wie der Vype ePen) oder wiederbefüllbaren Liquid-Tanks, die dauerhaft verwendet werden können. Beide Systeme verfügen über wiederaufladbare Akkus.

Funktionsweise des ePen

Nutzung

In Deutschland gibt es zurzeit rund 1,2 Millionen Verwender zwischen 18 und 64 Jahren. Viele Konsumenten nutzen E-Zigaretten sowie Tabakzigaretten parallel und reduzieren ihren Zigarettenkonsum, um dann ganz auf E-Zigaretten umzusteigen.

Inhaltsstoffe und Gefahrenpotenzial

Die E-Liquids von Vype enthalten je nach Variante Nikotin, Glyzerin, Wasser und Propylenglykol. Diese Inhaltsstoffe sind alle von pharmazeutischer Qualität, wie in der Standardmonographie des Europäischen Arzneibuchs festgelegt und werden aus der Europäischen Union bezogen. Mit Hinblick auf die Geschmacksrichtungen von Vype werden ausschließlich Aromastoffe in Lebensmittelqualität, die ebenfalls aus der EU stammen und die beim Verdampfen hitzebeständig sind, verwendet.

Weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen:

  • Nikotin: Die E-Liquids von Vype sind mit einer Nikotinkonzentration von 0 bis 20 Milligramm pro Milliliter erhältlich. In Deutschland gibt es Nikotindosierungen von 6 und 12 Milligramm pro Milliliter. Zusätzlich gibt es komplett nikotinfreie Liquids
  • Glyzerin: Glycerin ist als Lebensmittelzusatzstoff E 422 zugelassen und auch in Kaugummis und Schokolade enthalten
  • Propylenglykol: Dies ist der Hauptbestandteil des Liquids und als Lebensmittelzusatzstoff E 1520 zugelassen. Der Zusatzstoff gilt als nicht krebserregend, kann jedoch bei einer geringen Anzahl von Personen mit empfindlichen Atemwegen bei häufiger Nutzung zu kurzzeitigen Atemwegsreizungen führen. Propylenglykol ist auch in Zahnpasta, Seifen und Hautcremes vorhanden
  • Aromastoffe: Mit den Aromastoffen wird der typische Geruch und Geschmack einer Tabakzigarette nachgebildet und gegebenenfalls erweitert

Es gibt wichtige Unterschiede zwischen der E-Zigarette und der Tabakzigarette. So enthalten E-Zigaretten zum Beispiel keinen Tabak und es findet auch kein Verbrennungsprozess statt. Stattdessen wird eine nikotinfreie oder nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft. Bei nikotinhaltigen Flüssigkeiten ist das Nikotin jedoch äußerst niedrig konzentriert, sodass eine Vergiftung bei sachgemäßem Konsum als nahezu ausgeschlossen gilt.

Warum British American Tobacco?

Im Juli 2013 führte die British American Tobacco Gruppe erstmals eine E-Zigarette in Großbritannien ein. Inzwischen gibt es dort den Vype eStick, den Vype ePen sowie den Vype eTank. Vype wurde von British American Tobacco auf Basis der über 100-jährigen Expertise im Hinblick auf die Bedürfnisse von Rauchern entwickelt. Um die bestmöglichen Dampfprodukte zu erschaffen, werden hochmoderne Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen genutzt. Die British American Tobacco Gruppe beschäftigt über 50 Wissenschaftler aus vielen verschiedenen Bereichen, von Toxikologie und der Herstellung von Medizinprodukten über Biowissenschaften bis hin zu analytischem Computing. Dadurch profitiert das Produkt Vype von einer 360-Grad-Perspektive aus Ärzten, Ingenieuren und Wissenschaftlern, die alle zusammenarbeiten und einen großen und wertvollen Beitrag zur Wissenschaft über die Dampfprodukte leisten.

Regulierung

British American Tobacco befürwortet eine Regulierung von E-Zigaretten, die Produktqualität und Konsumentensicherheit in den Fokus stellt. Zudem geht es darum, ein angemessenes Level an Innovation, Distribution und Marketing zuzulassen, um das Wachstum dieser vielversprechenden Produktkategorie mit dem Potenzial zur Risikoreduzierung zu ermöglichen. Die British American Tobacco Gruppe sieht die E-Zigarette ausdrücklich als Produkt für erwachsene Raucher und Nutzer von Dampf- und Nikotinprodukten. Daher sprechen wir uns für die Einführung des Mindestabgabealters von 18 Jahren aus. Die vom Unternehmen eigens verfasste Richtlinie „Marketingrichtlinien für Dampfprodukte“ (PDF: Marketingrichtlinien für Dampfprodukte - Marketingrichtlinien für Dampfprodukte (470 kb) Öffnet ein neues Fenster) bildet den Rahmen einer konsequent verantwortungsbewussten Ausgestaltung der Marketingaktivitäten.

Das Potenzial von E-Zigaretten zur Risikoreduzierung

Die im August 2015 von Public Health England veröffentlichte Studie „E-cigarettes: an evidence update“³ kommt zu den Schlüssen, „dass E-Zigaretten etwa 95 Prozent weniger gesundheitsschädlich sind als Tabak“ und „dass es bisher keinen Beweis dafür gibt, dass E-Zigaretten Kinder oder Nichtraucher zum Rauchen verleiten.“ Zudem folgert die Studie, dass es sich „bei den 2,6 Millionen Erwachsenen, die E-Zigaretten in Großbritannien konsumieren fast ausschließlich um aktuelle oder ehemalige Raucher handelt.“

Kommentar von British American Tobacco p.l.c. zur Studie „E-cigarettes: an evidence update” im Auftrag von Public Health England (PHE)

¹Deutsches Krebsforschungszentrum (2014), Stellungnahme zur kontroversen Diskussion um E-Zigarette.
²Bundesinstitut für Risikobewertung (2012), Stellungnahme - Liquids von E-Zigaretten können die Gesundheit beeinträchtigen.
³Public Health England (2015): E-cigarettes: an evidence update.


Letzte Aktualisierung der Seite: 06/09/2016 16:11:50 GMT