Besteuerung

In Steuerfragen ist die richtige Balance entscheidend. British American Tobacco in Deutschland hat allein 2017 mehr als 3,6 Milliarden Euro Steuern bezahlt.

Obwohl manche Raucher sich vielleicht dazu entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören oder weniger zu rauchen, ist bewiesen, dass hohe und plötzliche Steuererhöhungen nicht immer zur Verringerung des Zigarettenkonsums beitragen. In manchen Entwicklungsländern konnte die British American Tobacco Gruppe feststellen, dass extrem hohe Steuersätze dazu führten, dass anstatt eines regulären Verkaufs mit offizieller Versteuerung günstigere Schwarzmarktalternativen in Anspruch genommen wurden.

Sprünge in der Tabaksteuer können zudem dazu führen, dass die Preisunterschiede zwischen benachbarten Ländern steigen. Dies wiederum schafft einen Anreiz für Tabakschmuggel über die jeweiligen Grenzen. Es ist eindeutig, dass hohe Tabaksteuern Geschäftsmöglichkeiten für Kriminelle eröffnen und damit letztendlich die Zielsetzung der Regierungen für Steuereinkommen und Gesundheit untergraben.

Als Beispiel hierfür dient ein Gutachten, das in Zusammenarbeit mit der australischen Tabakindustrie in Auftrag gegeben wurde. Dem Bericht zufolge belief sich der Schaden durch illegalen Tabakhandel in Australien 2015 auf 1,42 Milliarden Dollar. Zwischen 2007 und 2010 stieg der Anteil des Schwarzmarktes am Tabakverkauf in Australien von 8,3 auf 14,3 Prozent. Die größte jährliche Veränderung während dieser Zeitspanne fand im Jahr 2010 statt, als die Verbrauchssteuer um 25 Prozent angehoben wurde. British American Tobacco nimmt nicht an, dass dies ein Zufall ist.

Eine ausgeglichene Lösung

Die Gruppe spricht sich nicht gegen die Erhöhung der Tabaksteuer aus. Worum es British American Tobacco geht, sind ausgeglichene Erhöhungen, typischerweise im Einklang mit der Inflationsrate. Die Regierungen verringern damit die Wahrscheinlichkeit, ungewollt illegalen Handel zu fördern, und machen das Steueraufkommen plan- und vorhersehbarer.

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